Auch im neuen Jahr bleibt die Chronik der digitalen Fehlfunktionen ein fester Bestandteil unserer journalistischen Arbeit. Mit dem „Weekly Tech Report“ geht 2026 ein Format in die nächste Runde, das nun bereits seit einiger Zeit systematisch dokumentiert, wo unsere heutigen Technologien an ihre Grenzen stoßen.
489 dokumentierte Fehler im Jahr 2025
Im Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt sich die ganze Dimension technischer Unzuverlässigkeit: Genau 489 dokumentierte Fehlereignisse haben es 2025 in die wöchentlichen Reports geschafft. Von Apple-Diensten über Mobilitäts-Apps bis hin zu VR-Headsets und Kommunikationsplattformen – kaum ein Bereich blieb fehlerfrei.
Diese Fehler sind keine Randnotizen. Sie treten im Alltag auf, betreffen grundlegende Funktionen und unterlaufen oft genau jene Versprechen, mit denen Hersteller ihre Systeme bewerben: Stabilität, Nutzerfreundlichkeit und Fortschritt. Der „Weekly Tech Report“ hält diese Lücke zwischen Anspruch und Realität fest – nüchtern, konkret, kontinuierlich.
Worum es geht – und warum es wichtig ist
Der Anspruch hinter dem Projekt ist klar: Kein technischer Fehler in einer zunehmend digitalisierten und global vernetzten Welt soll undokumentiert bleiben. Die Reports machen sichtbar, was im Alltag oft als „Einzelfall“ abgetan wird – sie zeigen Muster, Trends und Schwächen im System.
Die Berichte speisen sich aus konkreten Nutzerbeobachtungen – etwa zu iMessage-Bugs, Siri-Aussetzern, FreeNow-Ausfällen oder Problemen mit Meta Quest 3S. Ergänzt wird dies durch systematische Tags über Artikel hinweg, technische Kontextanalysen und eine strukturierte Archivierung im Hintergrund.